Werkstattkonzert: Antoine Spranger Trio, 8.10.2022, 20:30 Uhr

Am 8.10.2022 findet spontan um 20:30 Uhr in meiner Klavierwerkstatt (Hafenpark, Industriestr. 35, 68169 Mannheim) ein weiteres Konzert der Reihe “Werkstattkonzerte” statt. Wir freuen uns über Euren Besuch!

Programm: Antoine Spranger Trio

Antoine Spranger: Flügel
Matis Regnault: Kontrabass
Tobias Frohnhöfer: Schlagzeug

Beginn: 20:30 Uhr

Eintritt: frei, Spende erbeten; keine Platzreservierungen/Voranmeldung

Parken: Am besten parkt Ihr schräg gegenüber auf dem großen Kies-Parkplatz, gegenüber Hutchinson, wenn man von der Hansastr auf die Industriestr. fährt, direkt rechts).

Werkstattkonzerte: Die Reihe versteht sich als zwangloser Rahmen in der besonderen Atmosphäre einer Klavierwerkstatt, der v.a. jungen Musikern eine Bühne bietet. Stilistisch ist nichts festgelegt, von Jazz über moderne klassische Musik bis hin zu traditionellem Repertoire, Solo oder Ensemble, instrumental oder mit Tanz/Gesang. Einzige Vorgabe ist, dass der Flügel in irgendeiner Form eine Rolle spielt.

 

Antoine Spranger Trio

Der deutsch-französische Pianist Antoine Spranger und der Pariser Bassist Matis Regnault lernten sich im Sommer 2019 beim International Association of Schools of Jazz Meeting in Zagreb kennen. Nachdem das gemeinsame Musizieren sich ohne großen Bedarf an verbaler Kommunikation sofortlogisch, fast schon magisch entwickelt hat war beiden klar, dass aus dieser Begegnung ein gemeinsames Projekt entstehen muss. Als Verstärkung kam der deutsche Schlagzeuger Tobias Frohnhöfer dazu, mit welchem Antoine schon seit einigen Jahren in diversen Bands spielt und an internationalen Jazz-Wettbewerben erfolgreich teilgenommen hat. Die Einflüsse in den Kompositionen sind zahlreich, von Romantik über Expressionismus bis zu Flamenco, Latin und natürlich im Mittelpunkt der Jazz, jedoch sind Sie durch eine konvergente Klangvision, Interplay, Dynamik und ausgereiften Interpretationen verbunden. Im Februar 2020 wurde Antoine mit diesem Trio Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg, wodurch 2022 das Debüt-Album entstehen wird.

Klavierbauer/Klavierbauerin in Teil- oder Vollzeit gesucht

Für die Tätigkeitsbereiche

  • Werkstatt (Generalüberholung alter Klaviere und Flügel)
  • Außendienst (Stimmen und Kleinrevisionen bei Privatkunden und Institutionen)
  • bei Eignung auch Einarbeitung in den Konzertdienst

suche ich ab sofort einen Klavierbauer/eine Klavierbauerin (gerne auch Meister/In) zur Anstellung in Teil- oder Vollzeit. Der Schwerpunkt ist der Einsatz in meiner neu eingerichteten, schönen, großen Werkstatt in Mannheim. Junge Kolleginnen/Kollegen mit weniger Erfahrung arbeite ich gerne ausführlich ein.

Bei Interesse schicken Sie gern eine Bewerbung an:

mail@linde-klavier.de

oder per Post an:

Linde Klavierwerkstatt

Industriestr. 35

68169 Mannheim

Bei Fragen einfach eine Mail schreiben oder anrufen: 0178-5844574

 

Eröffnungskonzert am 22.7.2022 mit L. Kellhuber, Trio&Solo

Am 22.7.2022 findet um 20:30 Uhr in meiner Klavierwerkstatt (Hafenpark, Industriestr. 35, 68169 Mannheim) das Eröffnungskonzert statt. Es ist der Auftakt zu einer Konzertreihe (Werkstattkonzerte), die wir in Folge hier veranstalten werden.

Programm: Lorenz Kellhuber, Solo & Trio

Lorenz Kellhuber: Flügel
Felix Henkelhausen: Kontrabass
Moritz Baumgärtner: Schlagzeug

Beginn: 20:30 Uhr

Eintritt: frei, Spende erbeten; keine Platzreservierungen/Voranmeldung nötig

Parken: Bitte nur die nicht reservierten Parkplätze im Hof benutzen. Am besten parkt Ihr schräg gegenüber auf dem großen Kies-Parkplatz, gegenüber Hutchinson, wenn man von der Hansastr auf die Industriestr. fährt, direkt rechts).

Werkstattkonzerte: Die Reihe versteht sich als zwangloser Rahmen in der besonderen Atmosphäre einer Klavierwerkstatt, der v.a. jungen Musikern eine Bühne bietet. Stilistisch ist nichts festgelegt, von Jazz über moderne klassische Musik bis hin zu traditionellem Repertoire, Solo oder Ensemble, instrumental oder mit Tanz/Gesang. Einzige Vorgabe ist, dass der Flügel in irgendeiner Form eine Rolle spielt.

 

LORENZ KELLHUBER – CONTEMPORARY CHAMBER MUSIC

Die Klassik ist fest in seiner DNA verankert, der Jazz lehrte ihn, auf eigenen Beinen zu stehen – und in der freien Improvisation findet Lorenz Kellhuber immer wieder die grenzenlose Erfüllung seiner musikalischen Vision, einer Contemporary Chamber Music.
Mit dieser Contemporary Chamber Music hat Kellhuber einen Raum der Möglichkeiten geschaffen, in dem sein gesamter musikalischer Kosmos Platz finden und sich zu einer individuellen Sprache verdichten kann: freie Improvisationen in einer der Kammermusik eigenen Intensität und Fokussierung, die die Ästhetik der Klassik genauso aufgreifen wie Einflüsse aus Jazz und Neuer Musik.

Ob als Solist oder im Trio, mit seiner Contemporary Chamber Music geht Kellhuber konsequent seinen eigenen Weg. Er spielt aus dem Jetzt heraus, was ihm sein tiefstes Innerstes diktiert: finden, erfinden, wiederfinden – es gibt keine Grenzen, außer die eigenen künstlerischen Ansprüche. So schafft er mit seinen Konzerten einzigartige Momentaufnahmen, die eine konzentrierte Hörbereitschaft einfordern – und die dieses Hinhören mit der Entdeckung einer unvergleichlichen Klangwelt belohnen.

1990 in München als Sohn zweier Kirchenmusiker geboren, beginnt Lorenz Kellhuber mit fünf Jahren eine klassische Klavierausbildung. Im Alter von acht Jahren spielt er sein erstes Konzert und beginnt, eigene Musikstücke zu komponieren. Mit elf Jahren ist er Jungstudent an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg und erhält später Unterricht bei Prof. Franz Massinger, einem Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli. Kurz darauf wird er von Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) entdeckt und intensiv in die Jazzstilistik eingeführt.
Mit nur sechzehn Jahren besteht Kellhuber die Hochbegabtenprüfung und wird Bachelorstudent am Jazz-Institut-Berlin, wo Kurt Rosenwinkel, Hubert Nuss, Greg Cohen und John Hollenbeck zu seinen Dozenten zählen. Bei seinen regelmäßigen Aufenthalten in New York erhält er außerdem Unterricht bei Fred Hersch und Sophia Rosoff. 2010 beendet Kellhuber als einer der jüngsten Bachelor-Absolventen weltweit sein Studium.

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres” nominiert, 2018 gehört er zu den zehn „neuen Key-Players” in der Zeitschrift „Jazz thing”.
Seine Konzerte führten ihn durch Europa, die USA und nach Südamerika. Zahlreiche Festivals wie das Montreux Jazz Festival (CH), das Jazzfestival Basel (CH), das Bohemia Jazz Fest (CZ), das Getxo Jazzfestival (ES), das Alto Adige Jazzfestival (IT), das Mar Del Plata Jazzfestival (AR) und die Jazzwoche Burghausen standen dabei auf seinem Tourplan. Darüber hinaus arbeitete Kellhuber mit Musikern wie Bob Mintzer, Lee Ritenour, Charles Lloyd, Eric Harland, T.S. Monk, Ed Partyka und Ack van Rooyen.

Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhält klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wird. Mit 16 Jahren beginnt er das Vorstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei Greg Cohen und Marc Muellbauer. Trotz seines jungen Alters tourte Henkelhausen bereits mit namhaften Künstlern wie Marc Copland, Jochen Rückert, Philipp Gropper, Pablo Held, Sebastian Gille uvm.

Moritz Baumgärtner, 1985 in Zürich geboren, begann klassisches Schlagzeugspiel im Alter von neun Jahren in Basel. Privatstunden in New York City bei Clarence Penn und Jochen Rückert 2005 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen. Zwischen 2010 und 2014 spielt er bei der Band Bonaparte. Aktuell ist er u.a. Teil vom Melt Trio und vom Lisbeth Quartett, mit dem er 2012 den ECHO Jazz als „Newcomer des Jahres” erhält.

 

 

LK

Aufnahmen eines in meiner Werkstatt renovierten Bösendorfer-Flügels

Der in Wien lebende Pianist Martin Ivanow spielt im Rahmen eines kleinen Konzertes in Wien auf einem in meiner Werkstatt im Kundenauftrag aufwändig überholten Bösendorfer-Flügel (Modell 2m). Das Instrument ist etwa 100 Jahre alt. Nach dem Rücktransport nach Wien wurde ebendort bei einem Restaurator die Schellack-Fläche aufgearbeitet; bevor er dann zurück ging zu seinem Besitzer, durften wir noch das Konzert in der Werkstatt veranstalten.

 

Hier noch ein Video-Ausschnitt des Konzertes:

 

 

 

Neue Werkstatt in Mannheim

Liebe Kundinnen und Kunden,

ab sofort befindet sich meine Klavierwerkstatt in Mannheim. An meiner Tätigkeit für Sie im Außendienst ändert sich nichts, nach wie vor stehe ich für Stimmungen, Reparaturen und Konzertdienste im gesamten Rhein-Neckar-Kreis zur Verfügung.

Die Gründe für die Veränderung des Betriebsstandortes sind zum einen, dass die Werkstatt in der Linde Lobenfeld zu klein wurde; zum anderen verkürzen sich die Fahrwege teilweise erheblich aufgrund der zentraleren Lage.

Die neue Werkstatt befindet sich in einem schönen, alten Fabrikgebäude im Hafenpark Mannheim und bietet mit über 200qm deutlich mehr Möglichkeiten für Lager, Ausstellung, Generalüberholungen und Reparaturen.

Kontaktdaten

Neue Geschäftsfelder

Zu den bisherigen Tätigkeiten kommen nach und nach folgende Geschäftsbereiche hinzu:

  • Konzert- und Aufnahmegestellung (Steinway & Sons-Flügel, D-274): Wenn Sie einen Konzertflügel für Ihre Veranstaltung benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf. Fertigstellung vorauss. Sommer 2022

Konzerte/Seminare

Voraussichtlich werde ich, wie schon in der Linde, vereinzelt Klaviertechnik-Seminare sowie Werkstatt-Konzerte anbieten; wenn Sie darüber informiert werden möchten, tragen Sie sich bitte in den Newsletter-Verteiler auf meiner Internetseite ein:

Newsletter

 

Werkstattbesichtigung

Sie sind herzlich eingeladen, mich ab Januar 2022 nach Terminabsprache in den neuen Räumen zu besuchen!

Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen – und auf ein baldiges Wiedersehen!

Christoph Kerschgens