Eröffnungskonzert: Klavierabend mit A. Churbanova am 27.3.2026
Das Eröffnungskonzert in der neuen Werkstatt (Lenaustr. 14, 68167 Mannheim) wird ein Klavierabend mit der Mannheimer Konzertpianistin Anastasia Churbanova, die schon einmal bei uns zu Gast war. Diesmal hat sie ein herrliches Programm aus klassischer Literatur sowie Improvisation zusammengestellt.
Datum: 27.3.2026
Uhrzeit: 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Eintritt: frei, Spende erbeten
Programm:
Olivier Messiaen (1908–1992): Prélude (1964)
Federico Mompou (1893–1987): Prélude Nr. 9
Maurice Ravel (1875–1937): Menuet sur le nom d’Haydn, Pavane pour une infante défunte
Anastasia Churbanova (1992–): Improvisiertes Moment musical
Alexander Skrjabin (1872–1915): Mazurka op. 25
Nr. 3 e-Moll
Nr. 4 E-Dur
Nr. 5 cis-Moll
Nr. 6 Fis-Dur
Pause
Moritz Keller (1993–): Forpus Coelestis
Johannes Brahms (1833–1897): Aus: Drei Intermezzi op. 117
- Andante moderato
- Andante non troppo e con molto espressione
Anastasia Churbanova (1992–): Drei improvisierte Préludes
Robert Schumann (1810–1856): Aus: Acht Fantasiestücke op. 12, Nr. 2 Aufschwung
Die Pianistin:
Anastasia Churbanova wurde in Sankt Petersburg, Russland, geboren. Sie studierte Klavier
und Dirigieren am „Lyzeum für Künste Sankt Petersburg“ und schloss die N. A.
Rimski-Korsakow-Musikfachschule mit dem Hauptfach Klavier ab. Anastasia wurde mit
verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter der 1. Preis beim internationalen
Wettbewerb „Kunst des XXI. Jahrhunderts“ (Kiew), der 1. Preis im Klavierduo beim
internationalen Wettbewerb „A. Rubinstein – Miniatur in der russischen Musik“ (Sankt
Petersburg) sowie eine Auszeichnung für eine komponierte Sonate beim internationalen
Wettbewerb „Performer-Composer“ (Sankt Petersburg). Als Solistin, im Klavierduo mit ihrer
Zwillingsschwester Polina Churbanova und in Kammermusikensembles gab sie zahlreiche
internationale Konzerte, unter anderem in Russland, Deutschland, Österreich, den
Niederlanden, Belgien und der Ukraine. Als Solistin trat Anastasia Churbanova außerdem
mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und dem Kurpfälzischen
Kammerorchester auf.
Sie nahm an Meisterkursen bei Natalia Trull, Emanuil Krasowskij, Alexej Sokolow, Bernd
Goetzke, Klaus Hellwig und Bernd Glemser teil. Nach ihrem Bachelorstudium an der
Musikhochschule Mannheim bei Prof. Andreas Pistorius studierte sie an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) bei Prof. Alexej Gorlatch. Im Jahr
2023 schloss sie ihr Studium im Studiengang Solistische Ausbildung bei Prof. Alexej
Gorlatch an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim ab.
Anastasia Churbanova ist Stipendiatin des Programms „Yehudi Menuhin Live Music Now“ in
Frankfurt und Karlsruhe. Seit 2019 wird sie durch die Stiftung „PE-Förderungen“ unterstützt.
Im Jahr 2017 gründete sie das „Anastasia Churbanova Projekt“, mit dem sie ihre
Kompositionen mit Musikern der Mannheimer Jazz-Szene umsetzt.
Die gemeinsame Begeisterung für klassische Tradition und zeitgenössische Kunst sowie die
Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten in Musik und Tanz führten 2019 zur Gründung
des Projekts „Bewegung und Klang, Raum und Zeit“ mit der zeitgenössischen Tänzerin
Maria Kobzeva. Die gemeinsame Improvisation ist ein zentrales Element dieses Projekts. In
der innovativen Programmgestaltung ihrer Solokonzerte spielt die Gegenüberstellung von
interpretierenden und improvisierten Abschnitten eine wichtige Rolle.
2021 wurde ihr Projekt „Klaviermusik im Videoformat 2021“ von der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.
Seit 2024 ist Anastasia Churbanova Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater
München.